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Am Strand von Lucrino: Ein Stück Sommer in Pozzuoli

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Jedes Mal, wenn ich im Sommer nach Pozzuoli komme, zieht es mich an den Strand bei Lucrino. Nur ein paar Minuten Fahrt von Monterusciello, und doch fühlt es sich an wie eine kleine Auszeit vom Alltag. Dort ist das Wasser warm wie in einer Badewanne. (Foto: © Bastian Glumm)
Jedes Mal, wenn ich im Sommer nach Pozzuoli komme, zieht es mich an den Strand bei Lucrino. Nur ein paar Minuten Fahrt von Monterusciello, und doch fühlt es sich an wie eine kleine Auszeit vom Alltag. Dort ist das Wasser warm wie in einer Badewanne. (Foto: © Bastian Glumm)

Wenn ich im Sommer nach Pozzuoli komme, versuche ich immer, mir Zeit zu nehmen, um an den Strand in der Gegend von Lucrino zu fahren. Ich fahre mit dem Auto von Monterusciello dorthin – das ist nicht weit, und die Straße kenne ich inzwischen auswendig. Dieser Strand ist für mich ein kleiner Sommerort, nach dem ich mich so sehr sehne, besonders nach einem langen, kalten Winter.

Wasser mit Badewannentemperatur

Denn nach dem Winter vermisse ich so sehr die sommerliche Wärme. Man möchte ins Wasser eintauchen, die Füße in den Sand stecken, sich in die Sonne legen, die dich mit ihrer Wärme umarmt. Man möchte den Geruch des Meeres spüren, salzig und lebendig, das Kreischen der Möwen über dem Kopf hören. Sie singen nicht – sie fliegen einfach, sie sind einfach da. Und all das erfüllt einen mit Ruhe, als wäre man wieder zu Hause, auch wenn man gar nicht weit weg von der Stadt ist.

Der Strand ist kostenlos, was auf der einen Seite natürlich toll ist – er ist für alle zugänglich. Leider bedeutet das aber auch, dass es manchmal nicht sehr sauber ist, besonders am Wochenende, wenn viele Leute kommen. Deshalb versuche ich, früh am Morgen zu kommen – dann hat man noch die Chance, sich einen Platz zu sichern, wenn es noch ruhig ist, wenn der Sand noch unberührt ist und das Meer fast einem allein gehört. Dafür hat das Wasser im Hochsommer Badewannentemperatur.

Im Winter das Kontrastprogramm: Man hat den Strand von Lucrino für sich. Zum Baden ist es dann freilich zu kühl. (Foto: © Bastian Glumm)
Im Winter das Kontrastprogramm: Man hat den Strand von Lucrino für sich. Zum Baden ist es dann freilich zu kühl. (Foto: © Bastian Glumm)

Im Sommer ein belebter Strand

Und natürlich gibt es dort viele Verkäufer. Man liegt in der Sonne, will sich entspannen, und ständig laufen Menschen vorbei: die einen verkaufen Schmuck, die anderen Spielzeug, andere bieten gekochten Mais, Wassermelonen, Kokosnüsse oder einfach nur kaltes Wasser an. Sie stören vielleicht ein bisschen die Ruhe, aber irgendwie gehören sie auch dazu – sie machen die Atmosphäre lebendig und echt. Dieser Strand ist vielleicht nicht perfekt, aber er ist mir vertraut. Und jedes Mal, wenn ich dort bin, spüre ich: Das ist der Sommer. Das ist das Leben.

ℹ️ INFOKASTEN: Strand von Lucrino

📍 Adresse:
Via Miliscola, 80078 Pozzuoli (NA), Italien
(Strandabschnitt in der Nähe von „Lido di Licola“ oder „Spiaggia libera di Lucrino“)

🕐 Beste Besuchszeit:
Mai bis Oktober – für Sonne, Schwimmen & Aperol am Strand

🧭 Anreise:
– Mit dem Zug (Cumana-Linie) von Neapel bis Lucrino Bahnhof
– Mit dem Auto: ca. 30 Minuten von Neapel; Parkplätze begrenzt!

🍝 In der Nähe:
– Lokale Trattorien mit Fisch & Meeresfrüchten
– Lago d’Averno (mystischer Vulkansee, 15 Min. zu Fuß)
– Römische Ruinen von Baiae und Pozzuoli (für den Kulturbiss)

🌊 Typ:
– Freier Strand & kostenpflichtige Strandbäder (Lidos)
– Dunkler, vulkanischer Sand
– Flach abfallendes Wasser – familienfreundlich!

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