
Es gibt Desserts, die man mit den Augen isst. Und dann gibt es solche, die im Mund einfach zergehen und dich für einen Moment alles vergessen lassen. Panna Cotta gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Eigentlich nur Sahne mit Gelatine – und doch steckt eine kleine Magie in diesem italienischen Klassiker. Zart, leicht, fast luftig – kein Wunder, dass sie weltweit geliebt wird.
Panna Cotta bedeutet wörtlich „gekochte Sahne“
Panna Cotta ist ein italienisches Dessert – der Name bedeutet wörtlich „gekochte Sahne“. Ursprünglich stammt es aus dem Piemont im Norden Italiens. Der Legende nach wurde es Anfang des 20. Jahrhunderts von einer Frau ungarischer Herkunft erfunden, die gerne mit Zutaten experimentierte. Damals wurde es noch mit Fischleim gemacht (zum Glück haben wir heute Gelatine!) und oft mit Waldbeeren serviert.
Seitdem hat sich das Rezept etwas verändert, aber das Herzstück bleibt: einfache Zutaten, cremige Konsistenz und ein neutraler Geschmack, der sich toll kombinieren lässt.
Was macht Panna Cotta so besonders?
Ohne Backofen. Wirklich – du musst nichts backen, nur abkühlen lassen. Perfekt zum Experimentieren. Beerenfan? Kein Problem. Schokoliebling? Geht auch. Sogar mit Kaffee oder Kokos kann man spielen. Sieht immer toll aus. Selbst im Einmachglas serviert – ein kleiner Hingucker. Passt zu allem. Egal ob festlicher Anlass oder Couchabend – schmeckt immer.
Einfaches Panna-Cotta-Rezept für zu Hause
Du brauchst:
- Sahne (mind. 33 %) – 500 ml
- Zucker – 80 g
- Vanille – 1 TL (als Zucker, Extrakt oder frisch)
- Gelatine – 10 g
- Wasser – 50 ml (zum Einweichen der Gelatine)
Und so geht’s:
Gelatine in kaltem Wasser ca. zehn Minuten einweichen. Sahne, Zucker und Vanille langsam erhitzen – nicht kochen lassen! Vom Herd nehmen und die aufgequollene Gelatine einrühren, bis alles gelöst ist. Zur Sicherheit durch ein feines Sieb gießen und in Förmchen oder Gläser füllen. Mindestens vier Stunden kaltstellen, am besten über Nacht. Mit Topping servieren – Beeren, Schokosauce, Karamell oder Fruchtpüree. Alles erlaubt.

Und ein paar spannende Kleinigkeiten…
Seit 2001 ist Panna Cotta offiziell als traditionelle Spezialität des Piemont anerkannt. In Italien wird sie manchmal mit Likör oder Wein verfeinert – für eine erwachsene Note. Vegane Varianten nutzen Kokos- oder Mandelmilch und Agar-Agar statt Gelatine. Anders – aber lecker.
Panna Cotta ist die perfekte Mischung aus Minimalismus und Eleganz. Sie zeigt, dass Einfaches unglaublich lecker sein kann. Wenn du dich nach etwas Selbstgemachtem sehnst, das gleichzeitig ein bisschen „instagrammable“ aussieht – greif zur Sahne und leg los! Einmal gemacht – und du bist verliebt. Garantiert!