Start Aktuelles Zwischenstopp nach 13 Stunden Fahrt: Eine Nacht im Break Hotel

Zwischenstopp nach 13 Stunden Fahrt: Eine Nacht im Break Hotel

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Der Lobbybereich im Break Hotel zeigt sich modern, offen und ruhig gestaltet. Ein angenehmer erster Eindruck nach einer langen Autofahrt. (Foto: © Bastian Glumm)
Der Lobbybereich im Break Hotel zeigt sich modern, offen und ruhig gestaltet. Ein angenehmer erster Eindruck nach einer langen Autofahrt. (Foto: © Bastian Glumm)

900 Kilometer klingen auf dem Papier machbar. In der Realität bedeuten sie Staus, Baustellen, volle Rastplätze, um schließlich doch wieder 13 Stunden unterwegs sein. Genau so fühlte sich unsere jüngste Fahrt von Solingen nach Pozzuoli an. Umso wichtiger war ein Zwischenstopp, der nicht nur funktionierte, sondern wirklich guttat. Diesen fanden wir im Break Hotel in der Lombardei.

Break Hotel: Gut gelegen für Durchreisende

Das Hotel liegt in Ospedaletto Lodigiano, nur wenige Minuten von der Autobahn A1 entfernt. Für Durchreisende ist das ideal: kein Umweg, kein Stadtverkehr, kein langes Suchen nach der richtigen Ausfahrt. Gleichzeitig wirkt die Umgebung ruhig und entspannt. Genau das, was man nach vielen Stunden im Auto braucht, um wieder herunterzukommen.

Das Break Hotel ist größer, als man es auf den ersten Blick vermuten würde. Rund 68 Zimmer verteilen sich auf das Hauptgebäude und eine außen liegende Dependance. Trotz dieser Größe wirkt das Haus nicht anonym, sondern gut strukturiert und angenehm überschaubar. Es richtet sich klar an Reisende, die Komfort schätzen, ohne unnötigen Luxus zu erwarten.

Unser Zimmer in der Dependance des Break Hotel war funktional, ruhig und komfortabel, mit direktem Ausgang nach draußen. Ideal für einen Zwischenstopp auf der Durchreise. (Foto: © Bastian Glumm)
Unser Zimmer in der Dependance des Break Hotel war funktional, ruhig und komfortabel, mit direktem Ausgang nach draußen. Ideal für einen Zwischenstopp auf der Durchreise. (Foto: © Bastian Glumm)

Übernachten in der „Motel“-Dependance

Wir entschieden uns bewusst für ein Zimmer in der Dependance, also außerhalb des Hauptgebäudes. Das hatte sofort etwas Vertrautes: ein bisschen wie ein amerikanisches Motel. Man parkt direkt vor der Tür, geht zwei Schritte bis zum Zimmer und ist angekommen. Nach 13 Stunden Fahrt war genau das ein großer Vorteil.

Gleichzeitig hatte diese Art der Unterbringung nichts Provisorisches. Das Zimmer war modern eingerichtet, ruhig und sehr gepflegt. Alles wirkte durchdacht und hochwertig, ohne überladen zu sein. Klimaanlage, stabiles WLAN, Fernseher, Safe und Kühlschrank waren selbstverständlich vorhanden, das Bad ordentlich und funktional. Vor allem das Bett erwies sich als ausgesprochen bequem. Ein Detail, das man erst dann richtig zu schätzen weiß, wenn man viele Stunden unterwegs war. Als wir unser bezogen, waren kaum andere Gäste im Hotel. So hatten wir die Dependance fast für uns allein.

Ein gutes Abendessen im Hotel-Ristorante

Eigentlich hatten wir nach dieser langen Etappe nur vor, noch „irgendetwas“ zu essen. Dass wir schließlich im hoteleigenen Restaurant landeten, war eher pragmatisch gemeint und wurde schnell zu einem der versöhnlichsten Momente dieses Reisetages.

Das Restaurant ist stilvoll eingerichtet, ruhig und angenehm unaufgeregt. Keine Durchgangsatmosphäre, kein Lärm, sondern ein Ort, an dem man sich gerne noch einen Moment länger aufhält. Ich entschied mich für Tagliatelle ai ragù (wer Vivere in Italien regelmäßig liest der weiss, wie sehr ich diese Pasta liebe) und sie waren wirklich hervorragend: kräftig im Geschmack, ausgewogen und genau so, wie man dieses klassische Gericht in Italien erwartet. Nach 13 Stunden hinterm Steuer fühlte sich das fast wie ein kleiner Luxusmoment an. Auch preislich blieb alles absolut fair.

Die Dependance des Break Hotel liegt außerhalb des Hauptgebäudes. Die ebenerdigen Zimmer mit direktem Zugang erinnern an amerikanische Motels, sind aber deutlich komfortabler. (Foto: © Bastian Glumm)
Die Dependance des Break Hotel liegt außerhalb des Hauptgebäudes. Die ebenerdigen Zimmer mit direktem Zugang erinnern an amerikanische Motels, sind aber deutlich komfortabler. (Foto: © Bastian Glumm)

Am nächsten Morgen rundete ein gutes, typisch italienisches Frühstück den Aufenthalt ab. Das Frühstücksbuffet bot vor allem eine große Auswahl an süßen Speisen, wie man es in Italien erwartet: Croissants, Kuchen und Gebäck standen im Mittelpunkt. Gleichzeitig fehlte es aber auch nicht an herzhaften Optionen. Neben Aufschnitt und Käse gab es warme Speisen wie Rührei.

Dieser Zwischenstopp bleibt in guter Erinnerung

Am Ende war das Break Hotel für uns weit mehr als nur eine funktionale Übernachtungsmöglichkeit. Es war ein Ort zum Ankommen, zum Durchatmen und zum Krafttanken für die nächste Etappe Richtung Süden. Die Kombination aus perfekter Lage, ruhiger Dependance mit Motel-Charakter, gut ausgestatteten Zimmern und einem wirklich guten Restaurant hat uns überzeugt.

Ein Zwischenstopp, der nicht nur notwendig war, sondern in sehr guter Erinnerung bleibt und den wir bei zukünftigen Fahrten nach Italien ganz sicher wieder einplanen werden. Unsere Fahrt in Richtung Pozzuoli am nächsten Morgen verlief derweil nicht annährend so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Denn weit kamen wir nicht. Mehr dazu aber erst in den kommenden Tagen!

Infos zum Break Hotel 
Adresse: Via Marconi 5, 26864 Ospedaletto Lodigiano (LO), Italien
Lage: wenige Minuten von der Autobahn A1 (Ausfahrt Casalpusterlengo)
Zimmer: ca. 68 Zimmer im Hauptgebäude und in der Dependance
Übernachtung: auch Dependance-Zimmer mit direktem Zugang von außen
Restaurant: hoteleigenes Restaurant mit klassischer italienischer Küche
Telefon: +39 338 465 7191
E-Mail: info@breakhotel.it
Website: www.breakhotel.it

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