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Friaul-Julisch Venetien: Bergsommer 2026 mit neuen Bikeparks

Redaktion
Das Bergdorf Monte Lussari über dem Tal von Tarvisio: Der Wallfahrtsort ist mit der Lussari-Kabinenbahn erreichbar, die im August 2026 an den Freitagabenden mit Sonderöffnungen zum Bergsommer beiträgt.

Das Bergdorf Monte Lussari über dem Tal von Tarvisio: Der Wallfahrtsort ist mit der Lussari-Kabinenbahn erreichbar, die im August 2026 an den Freitagabenden mit Sonderöffnungen zum Bergsommer beiträgt.

(Foto: © Nicola Brollo)
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Der italienische Nordosten setzt in diesem Sommer wieder ganz auf seine Bergregionen. Von Juli bis September öffnen die Bergbahnen in den wichtigsten alpinen Destinationen Friaul-Julisch Venetiens, ergänzt um einen dichten Kalender aus geführten Wanderungen, Outdoor-Aktivitäten, Bike-Erlebnissen und Familienformaten. Für die Saison 2026 gibt es zudem eine echte Neuheit: die Bike Arena Ravascletto-Zoncolan, die das ohnehin gut ausgebaute Mountainbike-Angebot der Region deutlich erweitert.

Adrenalin auf zwei Rädern: Neue Bike Arena und Bike Park Tarvisio

Für Mountainbike-Fans ist die frisch eröffnete Bike Arena Ravascletto-Zoncolan das Highlight der Saison. Drei Trails in den Schwierigkeitsgraden blau, rot und schwarz starten an der Mittelstation der Funifor-Bahn und führen bis zur Talstation. Rider können die Strecke wählen, die zum eigenen Fahrstil passt, oder sich der Herausforderung stellen, alle drei nacheinander zu befahren.

Ebenfalls im Betrieb ist der bereits etablierte Bike Park dell'Angelo in Tarvisio, der noch bis zum 13. September täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist. Von der Bergstation der Sesselbahn führen drei Strecken ins Tal: eine einfachere blaue Route und zwei technisch anspruchsvollere rote Trails, die unterschiedliche Erfahrungslevel bedienen. Zusammen mit der neuen Ravascletto-Anlage rundet Tarvisio das Angebot in der Region auf ein Niveau, das mit den bekannten Bike-Destinationen im Alpenraum mithält.

Blick über die Bergstation von Forni di Sopra auf die zerklüfteten Gipfel der Friauler Dolomiten: Der Bergsommer 2026 in Friaul-Julisch Venetien öffnet auch die Sessellifte in dieser Region.

Blick über die Bergstation von Forni di Sopra auf die zerklüfteten Gipfel der Friauler Dolomiten: Der Bergsommer 2026 in Friaul-Julisch Venetien öffnet auch die Sessellifte in dieser Region.

(Foto: © Nicola Brollo)

Wandern zwischen Wäldern und Panoramablicken

Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, findet in Friaul-Julisch Venetien ein weit verzweigtes Netz an Panoramawegen, geführten Wanderungen und Naturaktivitäten, das PromoTurismoFVG gemeinsam mit lokalen Netzwerken bespielt. Das Sommerprogramm 2026 richtet sich an Besucher jeden Alters und deckt vom entspannten Waldbaden bis zur Höhenroute alles ab, was das Wandern in der Region ausmacht. Wer die Region tiefer erschließen möchte, findet in unserem Beitrag zu den Alpenseen und Höhenwanderungen 19 kartierte Wandertouren durch Karnien, den Raum Gemona, die Friauler Dolomiten und die Julischen Alpen.

Zusätzlich stellt PromoTurismoFVG mit der App Friuli Venezia Giulia Outdoor einen kostenlosen digitalen Wanderbegleiter zur Verfügung. Die App bietet Hunderte von Routen für unterschiedliche Niveaus, thematische Touren zu Bergseen und Gipfeln sowie detaillierte Karten, die auch offline funktionieren. Das ist gerade in Gebieten mit schwachem Mobilfunk eine sinnvolle Absicherung.

Kleine Dörfer, große Erlebnisse

Ein Teil des Reizes von Friaul-Julisch Venetien liegt in den karnischen Dörfern, die sich in diesem Sommer mit besonderen Formaten präsentieren. In Arta Terme laufen familienfreundliche Programme auf den Spuren der Sbilfs, jener sagenhaften Fabelwesen der karnischen Folklore, dazu Fossiliensuchen im But-Tal, Waldbaden-Sessions und Keramik-Workshops. In Sutrio können Besucher an einem Kochkurs teilnehmen und die traditionellen friulanischen Cjarsons zuzubereiten lernen, oder sie brechen zu einer geführten Wanderung entlang des Kamms der Karnischen Alpen auf.

In Paluzza öffnen die Höhlen von Timau mit ihren vom Wasser geformten Kalksteinlandschaften, während Tolmezzo einer musikalischen Route folgt, die durch die lokale Geigenbau-Tradition führt. All diese Formate verbinden Bergwelt mit lokaler Kultur, ohne den Charakter der Orte durch Massentourismus zu überdecken, was Friaul-Julisch Venetien seit Jahren als eine der leiser touristischen Alpenregionen positioniert.

Auf einem Trail im Bike Park dell'Angelo bei Tarvisio: Der Bikepark gehört zu den Fixpunkten des Bergsommers in Friaul-Julisch Venetien und ist noch bis zum 13. September täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Auf einem Trail im Bike Park dell'Angelo bei Tarvisio: Der Bikepark gehört zu den Fixpunkten des Bergsommers in Friaul-Julisch Venetien und ist noch bis zum 13. September täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

(Foto: © Luciano Gaudenzio)

Bergbahnen im Sommer

Die Grundlage für das ganze Programm bilden die geöffneten Bergbahnen. Sessellifte, Kabinenbahnen und Seilbahnen sind in den Sommermonaten in Forni di Sopra, Piancavallo, Ravascletto-Zoncolan, Sappada, Sella Nevea und Tarvisio in Betrieb, mit unterschiedlichen Fahrzeiten an Werk- und Feiertagen und verlängerten Wochenendöffnungen im September an ausgewählten Standorten. Wer in die Höhe möchte, kommt damit auch ohne mehrstündigen Aufstieg auf die Gipfel.

Ergänzt wird das Angebot durch mehrere Sommer-Attraktionen, die traditionell zur Region gehören. Dazu zählen die Sommerrodelbahn in Piancavallo, die Fun Area dell'Angelo in Tarvisio sowie die Sonderöffnungen der Lussari-Kabinenbahn an den Freitagabenden im August. Aktuelle Änderungen bei Öffnungszeiten und Angeboten pflegt PromoTurismoFVG im Bereich Infosummer laufend nach, sodass sich die Planung kurzfristig anpassen lässt.

Anreise und Praktisches

Friaul-Julisch Venetien ist von Deutschland und Österreich vergleichsweise gut erreichbar. Von München über die Tauern-Autobahn und Villach führt die A23 direkt nach Tarvisio, von Wien über Klagenfurt sind es rund vier Autostunden. Die Bahn-Anbindung läuft über Villach mit Anschluss nach Udine oder Triest, von wo Regionalzüge und Busse die Bergorte bedienen.

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